Die Kreiswerke Grevenbroich GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. So wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein Gesamtumsatz von 20,6 Mio. Euro erwirtschaftet und damit ein gutes Ergebnis erzielt.

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Mehr als 205.000 Menschen in über 50.000 Haushalten wurden im vergangenen Geschäftsjahr sicher und zuverlässig mit bestem Trinkwasser versorgt. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor, der diesmal unter der Überschrift „Wasser und Zusammenarbeit“ steht (www.kw-gv.de). Demnach lieferten die Kreiswerke an ihre Kunden mehr als zehn Millionen Kubikmeter Trinkwasser und konnten den Absatz gegenüber dem Vorjahr leicht steigern.

Das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres liegt mit 2,057 Mio. Euro bei mehr als zwei Millionen Euro nach Steuern. Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2012: 59.407.862 Euro.

Investitionen

Im vergangenen Geschäftsjahr haben die Kreiswerke schwerpunktmäßig in den Leitungsbau investiert, unter anderem in Neuss, Kaarst und Korschenbroich. Dies geschah im Rahmen von Sanierungen und Netzerweiterungen in Neubaugebieten. Das Rohrnetz der Kreiswerke hat eine Länge von rund 1.000 Kilometern. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde dieses Netz um mehr als 2,8 Kilometer erweitert. Wie immer bei Verlegearbeiten haben sich die Kreiswerke dabei mit anderen Versorgungsträgern abgestimmt. Insgesamt fast sieben Kilometer wurden 2012 saniert. Dabei haben Mitarbeiter der Kreiswerke alte Leitungen durch PE-Rohre ersetzt. Sie sind sicher und haben ein gut dokumentiertes Langzeitverhalten. Neben der Instandhaltung des umfangreichen Rohrnetzes müssen die Monteure der Kreiswerke Grevenbroich auch jedes Jahr 8.000 bis 9.000 Wasserzähler auswechseln, weil diese Zähler laut Eichgesetz alle sechs Jahre ausgetauscht werden müssen. Hinzu kamen im vergangenen Geschäftsjahr 362 neue Hausanschlüsse, die verlegt werden mussten.

Naherholungsanlagen

Die Kreiswerke Grevenbroich unterhalten zwei Freizeitanlagen in Kaarst und in Straberg-Nievenheim. Dort können erholungssuchende Menschen wohnortnah baden und entspannen. Der vergangene Sommer, vor allem die sonnigen Tage am Ende dieser Jahreszeit, lockte zahlreiche Menschen in die Anlagen. So nutzten im Vergleich zu 2011 deutlich mehr Menschen dieses entspannende und erfrischende Freizeit-Vergnügen. Die Naherholungsanlage am Kaarster See zählte im vergangenen Geschäftsjahr 78.745 Besucher, in Nievenheim waren es 15.185, insgesamt also 93.930. Damit wurde der Rekordbesuch aus dem Jahr 2003 noch nicht erreicht. Damals waren im heißen Sommer insgesamt 128.987 Badegäste auf die beiden Anlagen gekommen. Rekordtag war 2012 der 19. August, als in Kaarst 8.467 und in Nievenheim 2.904 Badegäste kamen.

Mitarbeiter

Durchschnittlich 78 Mitarbeiter trugen im vergangenen Geschäftsjahr zum Erfolg der Kreiswerke Grevenbroich bei. Zum Jahresende 2012 waren 47 Frauen und Männer im technischen und 26 im kaufmännischen Bereich tätig. Regelmäßig bilden die Kreiswerke aus. Im technischen Bereich geschieht dies in Kooperation mit der Ausbildungsinitiative Rheinland. Dadurch kann insbesondere bei neuen Berufsbildern der neueste Stand der Technik vermittelt werden. Zum 31. Dezember 2012 wurden im technischen Bereich vier Anlagenmechaniker im Rahmen dieser Kooperation ausgebildet. Erneut haben die Kreiswerke in die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert, deren hohe Qualifikation eine Grundvoraussetzung für Versorgungssicherheit ist.

Kooperation mit der Landwirtschaft

Um das Grundwasser in einem landwirtschaftlich geprägten Gebiet frei von Düngemitteln zu halten, gibt es seit 1992 Kooperationen mit den Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben, die im Wassergewinnungsgebiet ansässig sind. Dabei arbeiten die Kreiswerke Grevenbroich und die Landwirtschaftskammer NRW sehr eng zusammen. Damit das Grundwasser frei von Belastungen bleibt, wird es in den Einzugsgebieten bereits im Vorfeld der Förderung regelmäßig untersucht. Mittlerweile gibt es in allen Einzugsgebieten der drei Wasserwerke landwirtschaftliche Kooperationen.

Kreiswerke beteiligen sich am „Benchmarking Wasserversorgung NRW“

Die Kreiswerke nahmen im Jahr 2012 bereits zum vierten Male am Projekt „Benchmarking Wasserversorgung NRW“ teil. Die jüngsten Ergebnisse liegen für das Wirtschaftsjahr 2010 vor.

In dieser Projektrunde nahmen insgesamt 104 Wasserversorgungsunternehmen teil. Das sind knapp ein Viertel aller Wasserversorger in NRW. Sie decken etwa 86 Prozent der Wasserabgabe an Endkunden ab.

Berücksichtigt werden bei der Kennzahl
enanalyse die Bereiche Effizienz, Versorgungsqualität, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Versorgungssicherheit, bei denen die Kreiswerke gut abgeschnitten haben.

Die Kreiswerke haben seit 2004 einen stabilen Wasserpreis. Im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Wasserversorgern in der Gruppe mit mehr als 10 Mio. m³ Wasserabsatz pro Jahr, stellen die Kreiswerke ihren Kunden durchschnittlich 2,10 / m³ in Rechnung und liegen somit im günstigsten Viertel der Versorgungsunternehmen.

 

Preisstabilität

Der Geschäftsführer Stefan Stelten versichert, den Trinkwasserpreis auch im laufenden Jahr konstant zu halten und das obwohl im Land NRW das Wasserentnahmeentgelt erneut um 0,5 Cent pro m³ auf mittlerweile 5 Cent in 2013 angehoben wurde. Alleine für das Wasserentnahmeentgeltgesetz entstehen bei den Kreiswerken Grevenbroich Aufwendungen von über einer halben Million Euro pro Jahr.

Der aktuelle Geschäftsbericht 2012 der Kreiswerke Grevenbroich GmbH steht auf der Seite "Service" unter "Download Infomaterial" zur Verfügung.

Kreiswerke Grevenbroich GmbH
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