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„Wasser und Zusammenarbeit“: Unter diesem Motto steht der von der UNO 1993 ins Leben gerufene Weltwassertag am 22. März 2013. „In vielen Gebieten dieser Welt ist Wasser absolute Mangelware und entscheidet über Leben und Nichtleben. Bei uns aber haben wir Wasser in Hülle und Fülle, wir nutzen nur einen Bruchteil des Wasservorkommens für Trinkwasserzwecke. Er liegt bei drei Prozent“, sagt der Geschäftsführer der Kreiswerke Grevenbroich, Stefan Stelten.

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Die Kreiswerke Grevenbroich beenden am 2. September 2012 die Badesaison in den beiden Naherholungsanlagen am Nievenheimer und am Kaarster See. Dabei kann das Versorgungsunternehmen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Allerdings sind die Besucherzahlen noch nicht endgültig ausgewertet, aber es zeichnet sich für die Badesaison 2012 ein großer Zuspruch ab.

Nach den vorläufigen Zahlen haben mehr als 90.000 Menschen ihre Freizeit am Kaarster oder am Straberg-Nievenheimer See genossen. In beiden Naherholungsanlagen war der 19. August 2012 der Tag mit den meisten Besuchern. In Kaarst wurden an diesem Tag 8.467 Badegäste gezählt und in Straberg-Nievenheim 2.904. Insgesamt dürften nach der endgültigen Auswertung in dieser Saison weitaus mehr Besucher als in der Saison des vergangenen Jahres nach Kaarst und Strabnerg-Nievenheim gekommen sein.

Die Qualität der beiden Badegewässer war die ganze Saison über ausgezeichnet, wie unabhängige Prüfer bei regelmäßigen Untersuchungen festgestellt haben. Neben der Gewässergüte zählt auch das Freizeitangebot an beiden Seen zu den besonderen Anziehungspunkten. Am Strand und am Rande der Liegewiesen gibt es in Kaarst und Nievenheim während der Badesaison, die vom 1. Mai bis zum 31. August dauert, viele Angebote für die Gäste: Umkleidekabinen, Duschen, Tischtennisplatten, Imbiss-Stände, Spielplatz mit Seilbahn und Wippe sowie eine Beach-Volleyball-Anlage.

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Die deutschen Verbraucher waren noch nie so zufrieden mit ihrem Trinkwasser und ihren Wasserversorgern. Das zeigt der Halbjahresbericht 2012 der Zeitreihenstudie zu Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland (TWIS) des Instituts für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung (I.E.S.K.). 90 Prozent der deutschen Verbraucher sind mit der Qualität ihres Leitungswassers zufrieden, 86 Prozent zählen es zu den saubersten im europäischen Vergleich. Die Stiftung Warentest bestätigte bereits im Juni 2012 die Meinung der Verbraucher: Wer stilles Wasser trinken möchte, der greift laut Studie der Organisation am besten auf Leitungswasser zurück. Der Stiftungsstudie zufolge hat das Trinkwasser eine gleichbleibend gute Qualität und ist zudem deutlich günstiger als Mineralwasser.

In der TWIS-Studie bewerteten die Befragten auch Ihre Wasserversorger positiv: Fast 75 Prozent sind mit ihrem Wasserversorger zufrieden oder sehr zufrieden, über 80 Prozent sind sicher, dass ihr Trinkwasser streng kontrolliert wird. "Kommunale Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, dass den Bürgern täglich qualitativ hochwertiges Trinkwasser geliefert wird. Wir freuen uns, dass die Verbraucher Trinkwasser kontinuierlich mit Bestnoten bewerten und damit die Leistung der kommunalen Wasserversorgung belohnen", kommentiert Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) den Halbjahresbericht.

"Damit das Trinkwasser auch weiterhin den höchsten Ansprüchen genügt, sollte dem Trinkwasser- und Gewässerschutz größte Bedeutung zukommen", so Reck. Erfahrungen der kommunalen Wasserwirtschaft zeigen, dass beispielsweise Wirtschaftsdünger und Pflanzenschutzmittel nicht immer fachgerecht angewendet werden und somit die hohe Wasserqualität gefährden. "Das Vorsorge- und Verursacherprinzip muss endlich konsequent angewendet werden", fordert Reck.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Mehr als 77 Prozent der Verbraucher finden die Kosten für Wasser preiswert bis angemessen. "Frisches Trinkwasser aus der Leitung kostet deutlich weniger als einen Cent und ist damit sicherlich das günstigste Lebensmittel in Deutschland", so Reck. Allerdings zeigt die Studie auch, dass nur 44 Prozent ihre Wasserrechnung kennen.

Die Studie "Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland" wird seit März 2007 vom I.E.S.K. per Online-Befragung durchgeführt. Im Gegensatz zu konventionellen Umfragen ermittelt die Dauerstudie kontinuierlich repräsentative Aussagen zur Nutzung von Trinkwasser, Qualitätswahrnehmung, Kundenzufriedenheit, Preiswahrnehmung und Kommunikation mit den Kunden. Damit werden auch zeitlich begrenzte Einflüsse auf die Images sichtbar.

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„Nahrungssicherheit und Wasser“: Das ist in diesem Jahr das Thema des Weltwassertages, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März begangen wird. „Ein Ziel dieses Tages ist es diesmal, auf die Herausforderungen hinsichtlich der Wasserqualität hinzuweisen“, sagt der Geschäftsführer der Kreiswerke Grevenbroich, Stefan Stelten. Denn anders als bei uns, wo Trinkwasser stets in bester Qualität zur Verfügung stehe, sei die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in weiten Teilen der Welt ein Überlebenskampf.

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Deutsches Trinkwasser genießt beim Verbraucher höchste Beliebtheit. Das ist das Ergebnis der Zeitreihenstudie 2011 des Instituts für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung (I.E.S.K.) zu Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland (TWIS).

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